Einheit
Mensch und Pferd

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Leitgedanke

Mein Umgang und meine Arbeit mit Pferden und Menschen werden von der Idee geleitet, dass die verschiedenen Spezies Pferd und Mensch eine wirkliche Beziehung eingehen können, in der unsere Gedanken zu denen des Pferdes werden.

Die Vielzahl der Konzepte, die sich von dieser Idee leiten lassen, unterscheiden sich in den bevorzugten Techniken, nicht selten aber auch und vor allem in der Anschauung, die dahintersteht. Da ein Konzept gelebt, und nicht nur schlicht angewendet werden muss, ist aber die zugrundeliegende Geisteshaltung ent­scheidend und sorgt für erhebliche Unterschiede innerhalb des sog. „Horsemanships“. Jede erlernte Technik gelingt nur, ja, sie ist, was sie ist, wenn sie im eigentlichen Sinne des Wortes angeeignet und dadurch auch verwandelt wird. Pferd-Mensch-Beziehungen sind immer individuell und speisen sich aus vielen Quellen. Dies trifft auch auf mein Training zu.

Partnerschaft zum Pferd

Pferde verlangen unbedingte Authentizität. Damit entscheidet die Wahrhaftigkeit der eigenen Haltung gegenüber dem Pferd mit über das Gelingen der Beziehung und der Verständigung.

Im Kontakt mit dem Pferd geht es darum, sich einen aufmerksamen, aber dennoch frei fließenden Geisteszustand zu eigen zu machen. Dies erfordert kreative, oft spontane Problemlösungen und die Bereitschaft, sich dem Pferd gegenüber wahrhaft respektvoll zu verhalten. Die auf Zusammenarbeit basierende Partnerschaft schließt ein, dass wir unsere Vorschläge so sanft wie möglich und so entschieden wie nötig vorbringen und dabei immer auf das Pferd hören. Sie beinhaltet auch, dass wir uns einer Sprache bedienen, die für das Pferd klar, echt und mitreißend ist, um seinen Geist zu erreichen und nicht nur die Reaktion seines Körpers zu erhalten.

Aufmerksamkeit und Zuneigung

Pferde reagieren auf persönliche Integrität, besinnliche Führung, ein stimmiges Ener­giemanagement, mentales und körperliches Gleichgewicht, auf emotionale Kongruenz, Flexibilität, Aufnahmebereitschaft und auf klare, verlässliche Absichten. Sie belohnen ihre Menschen auch für die zartesten Annäherungen an diese Tugenden mit erhöhter Aufmerksam­keit, Zusammenarbeit und Zuneigung.