Einheit
Mensch und Pferd

Berichte

Einige Kursteilnehmer haben sich die Mühe gemacht, ihre Erlebnisse mit meinem Training und ihren Aufenthalt bei uns in Worte zu fassen. Danke dafür!

 

Ich war auf der Suche nach jemanden, der mir hilft und mich lehrt, damit ich mit meiner jungen Stute Shaia ein Team werde. Durch meine Freundin kam ich auf den wunderschönen Hof von Elma, als Zuschauerin. Meine ersten Eindrücke,… faszinierend und zugleich erschreckend. Erschreckend deshalb, da ich dachte, dass ich die letzten 25 Jahre am Pferd alles falsch gemacht habe.
Es war so beruhigend zuzuschauen. Die ruhige Art mit den Pferden umzugehen und zugleich die Kommunikation ohne Worte , sondern mit Gedanken war unbeschreiblich.
Für mich stand sehr schnell fest, dass ich bei Elma richtig bin. Ich will ein Pferd, dass mit Freude mitarbeitet und klar im Kopf ist und hierbei ist Elma genau die Richtige. Ich war nach unserer ersten Trainingsstunde bei uns zu Hause, so überrascht. Shaia war nicht wieder zu erkennen. Es macht soviel Spaß mit ihr zu Arbeiten und dass man ein Pferd in den Trapp nur mit der eigenen Körperhaltung und Energie bringen kann, war ein unbeschreibliches Gefühl. Ich stehe noch ganz am Anfang und freue mich wahnsinnig auf die weiteren Stunden mit Elma als Trainerin.

Kerstin, November 2018


Ich war als Kind und Jugendliche eine begeisterte Reiterin, habe jeden Moment mit Pferden genossen und mein gesamtes Taschengeld in Reitkurse, Reitstunden und Reitausrüstung gesteckt. An einem Abend durften wir die Pferde eines Stallbesitzers außerhalb einer Reitstunde in der Bahn bewegen. Mein Pferd hatte dazu aber offensichtlich keine Lust und zeigte dies beim Satteln und Zäumen durch Beißen und Treten. In der Bahn passierte es dann, ich wurde mehrmals abgeworfen. Wie eine gute Reiterin, habe ich mich jedes Mal wieder aufs Pferd gesetzt. Das Pferd hatte allerdings schnell raus, dass es mich durch Buckeln genauso schnell wieder los wurde. Ich habe nach diesem Vorfall das Reiten aufgegeben. Ich redete mir ein, dass Führerschein, Auto und Party ein guter Ersatz dafür waren. Tatsächlich haben mich Pferde weiter fasziniert und ich habe jeden Reiter, an dem ich vorbeikam innerlich beneidet.

Nachdem der Wunsch wieder intensiver Kontakt zu Pferden zu haben stetig zunahm, habe ich es dann mit Westernreiten versucht, tatsächlich, gab mir das Westernreiten aber nicht das, was ich mir erhoffte und so wechselte ich wieder in den Englischen Sattel. Der korrekte Sitz und die korrekte Hilfengebung war mir ein Anliegen, um korrekt mit dem Pferd kommunizieren zu können und wieder Vertrauen zu den Pferden zu etablieren. Der richtige Umgang mit Pferden, wird ja leider in keiner Reitschule gelehrt. Als dann ein Pferd in meinem Heimatort zum Verkauf stand, wollte ich dieses Pferd unbedingt kennen lernen. Der erste Spaziergang mit dem schönen Andalusier, war dann aber eine herbe Enttäuschung. Von Anfang an war klar, dass wir in zwei verschiedenen Sprachen miteinander kommunizierten und so war es ein sehr einseitig geführte Spaziergang (das Pferde ging mit solange es Lust hatte und führte mich mehr als ich das Pferd führte).

Nach diesem Erlebnis stöberte ich in Google „Kommunikation Pferd“ und stieß auf Elmas Seite. Das Konzept von Elma fühlte sich richtig an und so buchte ich noch am selben Tag, ohne groß zu überlegen. Ich denke ich wäre an diesem Tag quer durch Deutschland gefahren, für diesen Kurs. Es stellte sich aber zum Glück heraus, dass der Kurs in der Nähe von Passau war. Vor ein paar Tagen fand der Kurs bei Elma nun tatsächlich statt und ich muss sagen, dass ich sofort Vertrauen zu Elma hatte. Ihre ruhige und freundliche Art, ließen mich auch ruhiger werden. Die gebuchten 4 Tage fühlten sich an, wie Wellness für die Seele (ein idyllischer Hof, eine herzliche Familie, gleichgesinnte Kursteilnehmer und tolle Lehrpferde, die mir in den 4 Tagen viel beigebracht haben). Den Weg zu einer guten Kommunikation zwischen Mensch und Pferd und zu einer partnerschaftlichen Beziehung möchte ich nun mit Elma weitergehen. Ich bin in den richtigen Händen angekommen. Ich bin überzeugt, dass mich die Arbeit mit Elma meinem großen Ziel, mir irgendwann mit gutem Gewissen ein eigenes Pferd zu kaufen, näher bringen wird.

E.J., Österreich, Juni 2017


Wir stehen im Roundpen – Syba einige Schritte von mir entfernt und mehr damit beschäftigt die Mücken an seinem Vorderbein zu vertreiben, als meine Versuche ihn zum Gehen zu animieren, in die Tat umzusetzen. Ab und zu blinzelt er durch seine wallende Mähne zu mir herüber, weiß aber wohl nicht so richtig, was er von meinen Gesten halten soll. Er macht einen Schritt auf mich zu. Ich möchte ihn aber gerne nach außen auf den Zirkel schicken. Und schon sind wir mittendrin im Thema. Was vermittelt meine Körpersprache dem Pferd? Meine Hüfte ist zu stark aufs Pferd ausgerichtet, die eigene Körperhaltung zeigt zu wenig Energie. Kaum drehe ich die Hüfte, achte auf die Armhaltung, die innere Aufrichtung, Körperspannung und Atmung, zeigt sich bei Syba schon eine Reaktion. Er läuft in einem flotten Schritt auf dem Zirkel, auch Richtungswechsel und Übergang in den Trab klappen gut. Ein Übergang in den Galopp steht an, ich sammle meine Energie, achte auf meine Hüftstellung…und Syba hält an. Ich war vor seiner Vorhand und habe ihn durch meine Körperhaltung ausgebremst. Gar nicht so einfach! Aber Syba und ich lernen dank Elmas lehrreichem Input und einigen Demonstrationen viel dazu, so dass die Kommunikation am Ende deutlich feiner wird.

Vielen Dank liebe Elma für den hilfreichen Unterricht! Die Selbstreflexion der eigenen Körpersprache und das direkte Ausprobieren zusammen mit dem Pferd lassen mich die permanent ablaufenden Kommunikationspro­zesse viel bewusster wahrnehmen und ermöglichen es Syba und mir besser zu einer gemeinsamen Sprache zu finden.

Rahel Goetz, Juli 2016


Eine wunderbare Woche im Sommer. Mein erster Urlaub mit meinem Pferd.
Ein herrlicher Einödhof, der so idyllisch liegt und allein das Ambiente strahlt schon so positive Energie und Entspannung aus, dass man sich sofort wohl fühlt. Freudig begrüßt von Elmas lieben Worten, werden erst mal die Pferde gut versorgt. Wobei eigentlich haben uns zuerst die beiden Großen Schweizer Sennen Hunde freudig begrüßt, die ab dem ersten Moment zur neuen Familie dazu gehören ☺. Auch für die Katzenliebhaber ist gesorgt, acht traumhafte verspielte Katzen, die man bespaßen und herzen kann, tummeln sich in der Idylle.

Seit diesem Jahr gibt es ja auch zwei riesige Paddockboxen mit dem schönsten Blick in die herrliche Landschaft. Wir waren die ersten, die diese tollen mit Liebe gebauten Paddocks, bewohnen durften. Mein Friese Syba hat sich sofort wohl gefühlt und sich über das richtig frische Heu hergemacht. Heu satt, so viel man will, ein Traum für Syba und mich.

Neben vielen Dingen, die ich dort gelernt habe, wie der Umgang mit dem Sidepull, Gymnastizierung am Zügel, Arbeit mit dem Kappzaum, Reiten mit den leichtesten Hilfen und natürlich die tolle Kommunikation mit dem Pferd.

Das tollste war für mich, dass nicht nur ganz individuell auf mein Pferd eingegangen wurde, sondern auch auf mich. Nach einem Lendenwirbelbruch, den ich mir bei einem Reitunfall zugezogen habe, bin ich ein ängstlicher Reiter geworden und Elma hat sich meinem „Thema“ voll und ganz gewidmet. Sie hat mich im wahrsten Sinne an die Hand genommen, mit viel Ruhe und Gelassenheit mein Pferd geführt und mich so wieder erste Schritte nach draußen reiten lassen. Die Vertrauensarbeit zwischen Pferd und Reiter ist ein Schatz, den Elma mir in den paar Tagen wieder gelehrt hat, und das ganz in meinem Tempo – ganz ohne Druck und Stress.

Der wunderschöne alte Hof ist so traumhaft und mit viel Liebe restauriert. Elmas Mann Manfred ist ein begnadeter Handwerker und so ist der Roundpen mit schönen Toren verziert, auch die Tore der Paddockboxen. Überall sind individuelle, handwerkliche Details und kleine Kunstwerke zu finden.

Ich freue mich schon auf baldige Wieder­holungen. Mal schauen, ob ich es dann in das nah liegende Passau schaffe oder doch wieder lieber alles aufsauge, was es bei Elma am Hof zu erfahren gibt ☺

Und das wichtigste, alles was ich in der Woche an Wissen und Ideen mitgenommen habe, kann ich auch Zuhause umsetzen. Nicht wie nach manch anderem Seminar, wo alles ganz schnell wieder verfliegt. Hat man den Kern Ihrer Arbeitsweise verinnerlicht, lässt sich vieles anders und pferde-freundlicher lösen.

Auch für Kinder ist es ein tolles Erlebnis, weniger Theorie, dafür ganz viel Dinge ausprobieren, die Zuhause meist nicht möglich sind: über Stoppelfelder galoppieren, im Wald mit dem eigenen Pferd klettern, ohne Sattel reiten oder einfach nur mit Knoti oder Halsring reiten.

Schon nach ein bis zwei Tagen ist mir ein glücklicher und aufmerksamer Syba begegnet, dem es sichtlich mindestens genauso viel Spaß gemacht hat, so viele neue Dinge kennen­zulernen, wie mir. Auch mein Freund, der nicht reitet, hat die Zeit auf dem ruhigen Hof genossen, er ist viel am nahen Inn geradelt, durch den angrenzenden Wald gewalkt, hat gelesen und einfach die schöne Natur genossen. Und auch kulinarisch ist er in der benachbarten, stilvollen Hoftaferne auf seine Kosten gekommen.

Mein Fazit und Learning: Endlich die Welt mit den Augen der Pferde sehen und verstehen.

Alexandra Lang, München 2016


Aufgrund einer Recherche im Internet über Kommunikation mit Pferden stieß ich auf die Seite von Kentaur Pferdtraining. Bereits beim ersten Telefonat mit Frau Esrig war ich begeistert von ihrem Leitgedanken – Mensch und Pferd in eine wirkliche Beziehung zu bringen. Inspiriert von ihrer positiven Art, den authentischen Erzählungen im Umgang mit Pferden und ihrem dazugehörigen Trainings­konzept, buchten wir schnell unseren ersten Aufenthalt auf dem Frühbeshof.

Bereits bei der Ankunft tauchten wir in eine besonders eindrucksvolle Atmosphäre und ließen den Alltag schnell hinter uns. Da wir auf dem Hof übernachten wollten, durften wir die urige Wohnung im ehemaligen Gesindehaus mit direktem Blick auf die Pferde im Offenstall beziehen. Für jeden Pferdeliebhaber wirklich ein Traum! Wir (pferdeerfahrene Tochter, vorsichtige Mutter mit lange zurückliegender Reiterfahrung und völlig pferdeunerfahrener Mann) wurden von einer sehr gastfreundlichen Familie empfangen und fühlten uns sofort zuhause.

In den Kursen verstand es Frau Esrig, den Umgang zwischen Mensch und Pferd sehr bildhaft in Worte zu fassen und die Inhalte auf uns individuell anzupassen. Sie gestaltete das Training sehr emotional, lehrreich und von hoher Qualität. Ein besonderes Highlight für uns war, dass wir beim morgendlichen Training mit den sich in Ausbildung befindlichen Pferden zuschauen durften. Dies war ebenfalls sehr informativ und interessant für uns.

Wir können Kentaur Pferdetraining, Elma Esrig und den Frühbeshof nur wärmstens weiterempfehlen. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Erfahrungsstand man mit Pferden hat, welches Alter man besitzt oder ob man alleine oder in Gruppe anreist! Auch für Nichtreiter kann man diesen Ort aufgrund der Nähe zu Passau, der tollen Alleinlage und vielen Freizeit­möglichkeiten empfehlen.

Durch Frau Esrig habe ich die Sicherheit im Umgang mit Pferden wiedererlangt, mein Mann ist ein absoluter Pferdefan geworden und der nächste Kurs ist bereits gebucht.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir irgend­wann einmal mit eigenem Pferd hierher kommen!

Karin Pittroff, München, 2015


“Liebe Elma, vielen Dank für die wunderbaren Tage auf Eurem Hof und die wertvollen Erfahrungen beim Pferdetraining. Als wir zu Euch kamen, hatten wir keine wirklichen Vorstellungen, was uns erwartet und als wir wieder gefahren sind, saßen Lara und ich im Auto, waren noch völlig aufgedreht und haben die ganze Zeit darüber gesprochen, wie toll es war. Die Erfahrungen für Lara und mich was wir alles schaffen können hat uns in unserer Persönlichkeit auf jeden Fall gestärkt und weiter entwickelt. Wir sind uns einig, dass ein “Elma-Pferdetraining” für jeden im Rahmen der Selbsterfahrung ein Gewinn ist und wünschens­wert als Pflichtprogramm an Schulen angeboten werden sollte. Elma und ihre Familie hat uns so warmherzig aufgenommen, dass wir uns von der ersten Minute an herzlich willkommen fühlten. Wir kommen auf jeden Fall gerne wieder.”

Ulrike mit Tochter Lara, 2015


Als ich den Frühbeshof betrat, dachte ich: „Filmkulisse!“ Der denkmalgeschützte, liebevoll restaurierte Hof lag so idyllisch in der Sonne, dass die Szenerie fast unecht wirkte. Wunderschöne alte Fassaden – Kinder, Hunde und Katzen, die auf dem Kopfsteinpflaster in der Sonne spielten … Und da hatte ich die Wohnhäuser noch nicht von innen gesehen! Unser geräumiges Gästehaus war ein Traum, von Manfred sehr individuell, mit französischer Lässigkeit ausgebaut und gestaltet. Meine Tochter Luna (11) und ich fühlten uns dort sehr wohl. Wenn man dann auch noch das Haupthaus besichtigt hat, will man gar nicht mehr weg. Ein schwerer Holzofenherd, alte Vitrinen, geblümte, uneinheitliche Tassen und Teller – französisch, ein passenderes Wort fällt mir zur Beschreibung nicht ein. Später erfuhr ich, dass Elma und Manfred ursprünglich ein Haus in Südfrankreich gesucht hatten, bevor sie hier, in Niederbayern, sesshaft wurden.

Wir waren gekommen, weil wir Elmas Pferdetraining kennenlernen wollten, das sich an den Grundsätzen des Natural Horsemanship orientiert. Luna hatte schon eine Weile Reitstunden genommen, und irgendwie fand ich den klassischen Reitschulbetrieb unbefriedi­gend. Auch ich war als Kind ein Pferdenarr gewesen und hatte auf verschiedenen Höfen Reitunterricht genommen – doch so richtig wohl hatte ich mich in den Reitschulen in und um München nie gefühlt. Zu anonym, zu unpersönlich, und über die Tiere selbst – darüber wie sie „ticken“ – erfuhr man gar nichts. Bei Luna schien es nun ähnlich zu laufen, und das tat mir – bei ihrer großen Pferdebegeiste­rung – ehrlich leid. Hinzu kam: Ein halbes Jahr, bevor wir auf Elmas und Manfreds Hof kamen, war Luna im Galopp von einem Pony gestürzt. Danach hatte sie, die sich immer so aufs Reiten gefreut hatte, plötzlich Angst.

Auf dem Frühbeshof hatte Luna nun die Chance das Tier kennenzulernen, mit dem sie es beim „Reitsport“ zu tun hat: das Pferd. Ein Flucht- und Herdentier, wie wir bald von Elma erfuhren. Ein Tier, das einen „Anführer“ sucht, einen Ersatz für die Leitstute in der Herde. Erstaunt konnten wir beobachten, dass dieses Tier bei seiner menschlichen Bezugsperson auf kleinste körpersprachliche Signale achtet. Dass es zum Beispiel höchst sensibel auf Ein- und Ausatmen reagiert, auf Zeichen körperlicher An- und Entspannung. Dass es auf Blicke und die Blickrichtung seiner menschlichen „Leitstute“ antwortet, etwa einen Schritt zur Seite geht, wenn Luna seine Kuppe fokussiert. Das Pferd folgte der sanften und eher zurückhaltenden Luna wie ein Hündchen durch die Reithalle, wenn sie vorher mit ihm einen kaum merklichen körpersprachlichen Kontakt aufgenommen hatte.

Die Basis dieser feinsinnigen Zusammenarbeit: ein partnerschaftlicher Umgang des Menschen mit seinem Pferd. Kein Zwang, keine Züchtigung. Das Pferd wird zum Beispiel nicht einfach von der Koppel „geholt“, sondern mit Gesten aufgefordert, sich einzulassen und mitzu­kommen. Erst wenn es seine Bereitschaft signalisiert hat und auf den Menschen zugeht, wird ihm das Halfter angelegt. So entsteht eine andere, freundschaftlichere Basis für das, was kommt.

Für Luna und mich waren das höchst spannende Erfahrungen. Luna hat ihre Ängste und ihre Scheu vor dem Reiten an diesen drei Tagen (mit je 5 Stunden Pferdetraining) völlig verloren. Hinzu kam die herzliche Atmosphäre auf dem Frühbeshof. Während ich mich sehr über den Austausch mit Elma und Manfred freute, schloss Luna schnell Freundschaft mit den Kindern. Leider haben wir in München bislang keine Möglichkeit gefunden, ein Pferde- und Reittraining nach dieser Art fortsetzen. Luna versucht es nochmal in der Reitschule, wo wir unsere Vorstellungen jetzt deutlicher zum Ausdruck bringen. Und wir wollen möglichst bald auf den Frühbeshof zurückkehren.

J.K., München 2014


Liebe Elma,

ich bin so dankbar, dass ich hier bei Euch sein und mich von Euch und Eurer Lebensart inspirieren und motivieren lassen durfte. So viele tolle und bewegende Momente nehme ich in meiner Erinnerung mit nach Hause! Ihr seid für mich teure und wertvolle Freunde geworden in dieser leider viel zu kurzen Zeit. Ich hoffe, dass das Feuer, dass jetzt wieder lichterloh in mir brennt, nie erlischt. Streichholz und Brennstoff dafür habe ich von Euch bekommen und ich danke Euch aus tiefstem Herzen dafür! Durch Dein Vertrauen zu mir hast Du mir so viel Mut gemacht, dass ich glaube, mein Leben grundlegend damit zum Positiven verändern zu können. Ich bin fest entschlossen, den hier begonnenen Weg weiter zu gehen und vielleicht später die Idee und die Grundlagen des … Horsemanship selbst weiterzugeben.

In tiefer Dankbarkeit,

Holger Pentzold, Chemnitz, 2013


Im Juli 2010 kamen wir mit unseren beiden Töchtern an den Frühbes-Hof zu einem dreitägigen Schnupperkurs mit Pferden. Bereits beim Eintreffen am Hof und beim gegenseitigen Kennenlernen fühlten wir uns gut aufgehoben und waren voller Vorfreude auf die Erlebnisse und Erkenntnisse der kommenden Tage.

Wir fühlten uns sofort unglaublich wohl am Hof, wo wir in kürzester Zeit eine Entschleunigung spüren konnten, ausgehend von den warmherzigen und offenen Besitzern Elma und Manfred…, von den unglaublich entspannten und feinfühligen Pferden und vom außergewöhn­lichen Ambiente des Hofes.

In unserer Familie bin (bzw. war) ich die einzige, die lieber einen Respektabstand zu Pferden einhält und daher war es umso erstaunlicher, als sich für mich in diesen Tagen eine Welt auftat, in der ich mir erstmals vorstellen konnte, ein Pferd zu begleiten und miteinander zu lernen, abseits von den bisherigen Erfahrungen und Beobachtungen im Umgang mit Pferden.

In den Pausen vergnügten sich unsere Kinder mit den völlig relaxten Tieren und den Kindern vom Hof am hofeigenen Spielplatz und schnell wurden Freundschaften geknüpft und Pferdeerfahrungen ausgetauscht. Wir Er­wachsenen konnten gar nicht genug bekommen von den Ideen und Möglichkeiten, die sich uns mit dieser Art der Kommunikation mit den Pferden eröffneten und so drehte sich auch in unseren Pausen alles um die „Pferdesprache“.

Wir haben in diesem Schnupperkurs wunderbare Menschen kennengelernt, mit denen uns jetzt eine tiefe Freundschaft verbindet und es wurde die Basis gelegt für unseren Weg mit den Pferden, den wir jetzt (3 Monate nach dem Kurs) beschritten haben, indem wir uns ein eigenes junges, rohes Pferd gekauft haben und im Sinne des Pferdes miteinander arbeiten wollen.

Elke Gosch, Wien, Oktober 2010